Trend: Nachhaltig investieren mit energieautarken Häusern

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Fossile Brennstoffe werden immer knapper und Deutschlands Häuser sollen bis 2050 klimaneutral werden. Das heißt für Eigentümer und Investoren: energieeffizient bauen oder Bestandsgebäude anpassen. Die zukünftige Generation von Gebäuden soll vor allem energieautark sein. Was bedeutet das und welche (finanziellen) Vorteile ergeben sich daraus?

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Seit 2021 gibt es eine aktuelle Überarbeitung der 2010 verabschiedeten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD). Damit steigen die Anforderungen an Neu- und Bestandsbauten. Das heißt: weniger Energieverbrauch, maximal möglicher Einsatz erneuerbarer Energien und kein Ausstoß von Emissionen durch fossile Brennstoffe.

Energieautarke Häuser gehen sogar noch einen Schritt weiter und haben das Ziel, sich selbstständig und unabhängig von Stromversorgern mit Heizwärme, warmen Wasser und Strom aus der eigenen Energiequelle zu versorgen. Im besten Fall sind die Immobilien Plusenergiehäuser und produzieren mehr Strom als gebraucht wird.

CO2-Schleudern bringen finanzielle Einbußen

Für Eigentümer, die vermieten, bedeuten Immobilien mit hohem CO2-Ausstoß weniger Rendite und sind unwirtschaftlich. Nicht nur, weil ein Energieausweis mit sehr schlechten Werten auch den Immobilienwert senkt, sondern auch Betriebskosten in die Höhe treibt. Ist der Verkauf geplant, sind diese Häuser eher unattraktive Verkaufsobjekte. Auch die CO2¬-Steuer kann der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen.

Vorteile für Eigentümer

Energieeffiziente und vor allem energieautarke Gebäude steigern den Immobilienwert und die Renditechancen. Energieautarke Immobilien, die auch noch Lowtech-Gebäude sind, können zudem Wartungs- und Reparaturkosten verringern. „Lowtech“ heißt, dass weitgehend auf sensible Technik verzichtet wird, die alle 15 Jahre ausgetauscht oder repariert werden muss.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Eigentümer durch die Produktion von eigenem Strom durch Photovoltaikanlagen auf dem Dach nicht abhängig von externen Stromversorgern sind. Der zu viel produzierte Strom kann außerdem weiterverkauft werden.

Generell erzielen Eigentümer, die verkaufen wollen, für energieeffiziente und energieautarke Häuser einen höheren Verkaufspreis am Markt. Vermieter können eine Pauschalmiete verlangen, in die übliche Nebenkosten einkalkuliert und somit enthalten sind.

Nachteile und Herausforderungen bei Energieautarkie

Auch wenn es sich um Plusenergiehäuser handelt, reicht der produzierte Strom nach aktuellem Stand nicht für die kalten und sonnenarmen Wintermonate. Hier muss der Strom extern eingekauft werden. Außerdem ist nicht jedes Grundstück und jedes Haus für Energieautarkie geeignet. Das betrifft Neu- und Bestandsbauten. In manchen Fällen ist nur eine Teilautarkie möglich. Hier sollte im Vorfeld eine Prüfung erfolgen. Für den Mieterstrom muss zudem ein separater Vertrag mit dem Mieter, der den hauseigenen Strom beziehen möchte, aufgesetzt werden. Der regionale Makler kann Sie zu den Themen beraten und, wenn nötig, geeignete Experten vermitteln.

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Ihr Immopartner-Team Stephan Wiegmann und Jörg Bethke

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Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © zstockphotos/Depositphotos.com

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